»Deine Kamera macht aber tolle Bilder«. Diesen Satz höre ich immer wieder. Ich versuche es dann immer mit einem Vergleich. Würde ich mir einen hochwertigen Konzertflügel kaufen, könnte ich trotzdem nicht Klavier spielen. So verhält es sich auch mit Kameras. Sie sind sicher eine notwendige Voraussetzung, um bestimmte Bilder zu machen, aber für die Güte eines Fotos ist zum Glück immer immer noch der Fotograf oder die Fotografin verantwortlich. Trotzdem bin ich froh, bei meinen Reisen mit einer meiner Meinung nach der besten Kameras überhaupt ausgerüstet zu sein - der Nikon D800.

Das 14–24 f/2.8 hält alles was es verspricht. Die Abbildungsleistung ist überragend, selbst bei Offenblende und bis in die Randbereiche. Seine Chromatischen Aberrationen lassen sich in Lightroom mit einem Klick entfernen. Es bietet mit 14mm den extremsten Weitwinkel, ohne wie ein Fisheye zu verzeichnen, und mit der Offenblende von f/2.8 noch bessere Möglichkeiten zum Freistellen und mehr Lichtstärke für Nachtaufnahmen, als alle anderen Super-Weitwinkel. Kurzum: das Objektiv macht einfach riesig viel Spaß – und das ist es doch, worauf es ankommt.

Wer ein lichtstarkes Standardzoom mit professioneller Verarbeitung für seine Nikon-Vollformatkamera sucht, findet im AF-S Nikkor 24-70 mm 1:2,8G ED ein zwar teures, jedoch ebenso hochwertiges Arbeitsgerät, das ihn nur selten im Stich lassen wird. Mich hat es in knapp drei Jahren nie enttäuscht. Zusätzlich verwende ich auch häufig Polfilter, Graufilter sowie verschiedene ND Graufilter, bei denen ich ebenso auf möglichst hohe Qualität achte. Gute Erfahrungen haben ich mit Filtern der Marke Lee gemacht. Relativ preiswert sind auch Filter von Cokin. Leider verkratzen diese sehr schnell und kommen daher auf Dauer relativ teuer.